Schlangenholz, Snakewood, Letterwood

Min: €0 Max: €150

 

Botanische Bezeichnung: Piratinera guainensis

Familie: Moraceae

Herkunft: Schlangenholz kommt in Mittelamerika und im tropischen Südamerika vor. 

Der Laubbaum wird etwa 24 m hoch und erreicht einen Stammdurchmesser von 0,5 bis zu 1 m.

Schlangenholz ist eines der teuersten Hölzer der Welt. Der Name ist entstanden durch das schlangenhaut-ähnliche, dunkelrote bis rötlichbraune Kernholz. Schlangenholz weist unregelmäßige, schwarze Streifen und dunkle Flecken auf, die auch an Leopardenfell oder Hieroglyphen erinnern können - daher auch der Name "letterwood". Der Faserverlauf des Schlangenholzes ist unregelmäßig, die Holzstruktur fein. 

Das Schlangenholz ist außerordentlich hart. Es ist schwierig zu trocknen und neigt zu Qualitätseinbußen. Schlangenholz ist sehr schwierig zu bearbeiten und stumpft Werkzeugschneiden sehr stark ab. Wegen des hohen Harzgehaltes muss sehr sorgfältig bei der Verleimung und der Oberflächenbehandlung gearbeitet werden. Schlangenholz ist sehr haltbar und Schadinsekten gegenüber widerstandsfähig, kann allerdings nicht mit Holzschutzmitteln behandelt werden. 

Schlangenholz ist vorzüglich zum Drechseln geeignet, man stellt u. a. Spazierstöcke, Trommelschlegel, Schmuckgriffe für Besteck und Regenschirme, kleine Schmuckobjekte und Geigenbögen daraus her. Ebenfalls Verwendung findet das Schlangenholz in der Kunsttischlerei, Sägefurniere aus Schlangenholz werden für Einlegearbeiten benutzt.


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