Pockholz, Lignum Vitae

Min: €0 Max: €400

 

Botanische Bezeichnung: Guaiacum spp.

Familie: Zygophyllaceae

Pockholz wurde im 16. Jahrhundert lignum vitae = Lebensholz genannt, da man glaubte, mit seinem Harz ließen sich Krankheiten heilen. Pockholz ist eines der härtesten und schwersten Hölzer, die gehandelt werden.  Die Bäume werden ca. 30 m hoch und ein Stammdurchmesser von 25 bis 45 cm ist üblich.

Das Splintholz ist schmal und gelblich. Das Kernholz ist scharf abgesetzt, dunkel grünlichbraun oder fast schwarz, der Faserverlauf ist sehr eng und ein Wechseldrehwuchs ausgeprägt. Die Struktur ist ebenmäßig und fein. Pockholz trocknet sehr langsam und neigt zum Reißen. Es ist schwierig zu trocknen und schwierig zu bearbeiten, da es den Werkzeugschneiden hohen Widerstand entgegensetzt.  Es kann schwierig zu verleimen sein, lässt sich jedoch gut polieren. Das Holz ist außerordentlich haltbar, witterungsfest. Aufgrund seines hohen Ölgehalts ist Pockholz selbstschmierend. Es ist deshalb ein ideales Material für bestimmte Anwendungen im Schiffsbau, wie Schiffswellenlager, Seilzüge und als Ersatz für Kugellager aus Metall in Stahl-  und Röhrenwerken. Es wird überall dort eingesetzt, wo die Verwendung von Schmiermitteln nicht zuverlässig genug ist. Darüber hinaus ist Pockholz ein ausgesprochen gutes Drechselholz. Schubladengriffe und Kegelkugeln sind ein Beispiel für die Verwendung. Ebenfalls ist es ein beliebtes Schnitz- und Bildhauerholz.

Für Pockholz wird bei Einfuhr in NICHT-EU-LÄNDER eine Cites-Bescheinigung verlangt.

Die Kosten sind vom Käufer zu übernehmen. Die Einfuhrformalitäten im Empfängerland sind vom Käufer vorab zu klären. Darüber hinaus ist in diesem Fall nur Speditionsversand möglich.


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