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Botanische Bezeichnung: Taxus baccata - europäische Eibe

Familie: Taxaceae

Eiben sind hauptsächlich in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel verbreitet. In Amerika erreichen sie südwärts noch Mexiko, Guatemala und El Salvador. Ebenfalls kommen sie in Südostasien vor.

Die Eiben (Taxus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Der wissenschaftliche Name der Gattung leitet sich von dem griechischen Wort für "Bogen" ab und verweist auf die ursprüngliche Verwendung des Holzes. Das Holz der sehr langsam wachsenden Eibe ist harzfrei sowie äußerst hart, dabei dennoch sehr elastisch. Die außergewöhnliche Qualität des Holzes führte im Mittelalter dazu, das ganze Armeen mit Eibenbögen ausgestattet wurden und Europa dabei regelrecht nach Eibenholz ausgeplündert wurde. Dies hatte zur Folge, dass Handelsschiffe, die nach England fuhren, dort Eibenholz als Zollabgabe zu entrichten hatten. 

Eibenarten sind immergrüne Sträucher oder kleine bis mittelgroße Bäume, bis ca. 6 m astfrei und 0,8 m stark sind.

Holzfarbe: Splint gelblichweiß, Kern rötlich. Eibenholz dunkelt stark nach, die Farbe wird rotbraun bis orangebraun. Verwendung findet das Eibenholz vorwiegend für Drechsler-, Schnitzerei- und Bildhauerarbeiten und für Musikinstrumente. Bei der Eibe handelt es sich um ein sehr dekoratives Holz mit markanter Fladerung. Maserknollen sind besonders gefragt. Schwarz gebeizt gilt die Eibe als "deutsches Ebenholz".


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