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Botanischer Name: Pyrus comuni

Familie: Rosaceae

Es gibt zahlreiche Varietäten des Birnbaums, die alle von der Wildbirne abstammen, deren holzige Früchte nicht essbar sind. Bäume, die als Nutzholz angebaut werden, erreichen eine Höhe von 9 bis 12 m, selten bis zu 18 m, es wird ein Stammdurchmesser von 0,3 bis 0,6 m erreicht, wobei die Stammform oft sehr unregelmäßig ist.

Der Birnbaum stammt aus Südeuropa und dem westlichen Asien, ist aber inzwischen in ganz Europa anzutreffen. Das gehandelte Holz stammt aus alten Obstplantagen in der Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich.

Das Splintholz ist blass gelblich-aprikosenfarben, das Kernholz variiert von fleischfarben bis hin zu einem blassen rosabraun. Birnbaumholz hat eine ungewöhnlliche Gleichmäßigkeit und eine sehr feine, glatte und ebenmäßige Struktur. Der Faserverlauf ist gerade, aber manchmal unregelmäßig, was zu einer ansehnlichen gefleckten oder geriegelten Textur führen kann.

Das Holz trocknet langsam, aber miteiner ausgeprägten Neigung, sich bei unregelmäßigem Faserverlauf zu werfen und zu verziehen. Das Holz ist kräftig, zäh und standfest, die mechanischen Eigenschaften sind aber relativ unwichtig, da es nur in kleinen Abmessungen zu erhalten ist. Birnenholz ist gut zu bearbeiten, allerdings mäßig schwierig zu sägen. Das Holz ist gut zu verleimen und ergibt nach dem Beizen und Polieren sehr gute Öberflächen. Es ist nicht haltbar, lässt sich aber mit Holzschutzmitteln behandeln. Birnholz ist ein ausgezeichnetes Drechselholz, das für Schmuckgegenstände, Holzschalen etc. verwendet wird. Wegen seiner feinen Fasern ist es ein ausgesprochen gutes Schnitz- und Bildhauerholz. Es wird auch zu Musikinstrumenten wie Blockflöten verarbeitet und z. B. schwarz gebeizt (Ebenholzersatz) als Griffbretter für Geigen verwendet.


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