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Chechen, Chechem, Honduras Walnut

Chechen, Chechem, Honduras Walnut

Chechen, Chechem, Honduras Walnut

Botanische Bezeichnung: Metopium Brownei (oder brownii)

Familie: Anacardiaceae

Chechen wird auch als Chechem und Honduras Walnut bezeichnet. Chechen entstammt zwar einer nusstragenden Pflanzenfamilie, ist jedoch näher mit der Cashewnuss als mit der Walnuss verwandt. Der Baum kann sehr unterschiedlich hoch werden - kaum größer als ein Busch, aber auch bescheidene 15 m hoch. Die Rinde ist als giftig bekannt, das Holz ist jedoch harmlos.

Chechen ist dunkelbraun mit welligen Streifen. Es erinnert an gealtertes Mahagoni. Das blassgelbe Splintholz bildet einen starken Kontrast zum Kernholz, das oft Rot-, Grün- und Goldtöne zeigt und sehr schön glänzt. Die Maserung kann, vor allem im Längsschnitt, sehr ansprechend sein. Die Holzstruktur ist fein bis mittelfein und gleichmäßig dicht. 

Das Holz ist hart, kräftig und relativ schwer. Obwohl die Rinde als giftig gilt, ist das beim Holzstaub nicht der Fall. Bei der Oberflächenbehandlung kann Chechen ausreißen. Vor dem Nageln und Schrauben muss vorgebohrt werden, da das Holz sehr hart ist. Andererseits ist das Polieren einfach und führt zu außerordentlich guten Ergebnissen.

Chechen wird in den Herkunftsgebieten (Chechen wächst in Mittelamerika, in der Karibik, von Mexico bis nach Jamaika) als Bauholz verwendet. Es wird auch zunehmend in allen Teilen der Welt als Drechselholz und als Material im Musikinstrumentenbau, im Möbelbau und in der Kunsttischlerei eingesetzt.